Sony PlayStation hat Berichten zufolge rund 90 Mitarbeiter in Nordamerika entlassen, um sich offensichtlich mehr auf das Direktvertriebsmarketing als auf den stationären Verkauf zu konzentrieren.
Laut einem Bericht von Axios fährt Sony seine herunter "Kaufmann" Team in den USA, eine Gruppe, der Personen angehörten, deren Aufgabe es war, mit Einzelhandelsmitarbeitern in Kontakt zu treten und sie auf den Verkauf von PlayStation-Produkten vorzubereiten. Auch andere Stellen im Einzelhandelsmarketing waren von den Entlassungen betroffen.
Berichten zufolge erklärte die Führung die Kürzungen als Teil einer "globale Verwandlung" der Verkaufs- und Geschäftsaktivitäten von Sony. Dies deutet auf eine Abkehr von der Konzentration auf Einzelhandelsverkäufe hin zu Direktvermarktung hin, insbesondere da der digitale Verkauf von Spielen weiter wächst und gedeiht.
Sony hat sich noch nicht zu den Entlassungen geäußert.
In derselben Woche stellte Sony seinen Konkurrenten Xbox Game Pass in einer überarbeiteten PlayStation Plus vor, die das bestehende PS Plus und PS Now zu einem dreistufigen Abonnementdienst mit bis zu 700 Spielen kombiniert. Der Dienst soll im Juni eingeführt werden und wird beim Start eine Reihe von Erstanbieter-Titeln wie Death Stranding, God of War, Marvel’s Spider-Man und andere enthalten. Im Gegensatz zum Xbox Game Pass werden jedoch keine Erstanbieter-Exklusivangebote in den Dienst aufgenommen.
Sony war auch dabei, sein PlayStation Direct-Programm zu erweitern, praktisch einen Online-Shop für den direkten Verkauf von Konsolen, Spielen und Waren an Verbraucher, ohne den Umweg über Einzelhändler. Der Dienst startete 2019 in den USA und wurde Ende letzten Jahres nach Europa und Großbritannien ausgeweitet.
Rebekah Valentine ist Nachrichtenreporterin für IGN. Sie finden sie auf Twitter @duckvalentine.
Quelle : https://www.ign.com/articles/sony-reportedly-laid-off-90-shift-away-physical-sales





