Suicide Squad: Kill the Justice League enttäuscht Warner Bros. Discovery, Eigentümer von Rocksteady, mit einem Verlust von 200 Millionen US-Dollar.

Suicide Squad: Kill the Justice League enttäuschte Warner Bros. Discovery, Eigentümer des Entwicklers Rocksteady, verzeichnete einen Umsatzverlust von 200 Millionen US-Dollar. Laut den Finanzergebnissen des ersten Quartals hat Warner Bros. Discovery meldete einen erheblichen Rückgang der Einnahmen aus seinen Spielen, was auf einen schwierigen Vergleich mit dem letztjährigen Videospielhit „Hogwart’s Legacy“ zurückzuführen ist. Suicide Squad: Kill the Justice League generierte im gleichen Dreimonatszeitraum „deutlich geringere“ Einnahmen als Hogwart’s Legacy, teilte das Unternehmen mit.

Finanzielle Auswirkungen auf Warner Bros. Entdeckung

Während eines Gesprächs mit Investoren sagte der CEO von Warner Bros. David Zaslav von Discovery bezeichnete die Veröffentlichung von Suicide Squad: Kill the Justice League als „enttäuschend“. CFO von Warner Bros Gunnar Wiedenfels von Discovery erläuterte dann eine Wertminderung, die das Unternehmen aufgrund des Scheiterns des Spiels verkraften musste.

Bewertungen und Empfang

Suicide Squad: Kill the Justice League wurde bei der Veröffentlichung von Kritikern kritisiert, da die Spielerzahlen auf Steam extrem niedrig waren. Ein Teil der Frustration rührt von der Tatsache her, dass es sich bei diesem Spiel nicht um ein weiteres Batman-Spiel von Rocksteady handelt, obwohl es im Arkhamverse spielt. Die Batman Arkham-Serie des Entwicklers ist bei Fans beliebt, insbesondere Batman: Arkham City aus dem Jahr 2011, das oft als eines der besten Superhelden-Videospiele aller Zeiten gilt. Im Gegensatz dazu ist Suicide Squad: Kill the Justice League ein Live-Action-Third-Person-Kampfspiel, in dem Batman ein Bösewicht ist.

Ungewisse Zukunft für Rocksteady

Rocksteady steht nun vor heiklen Fragen bezüglich des langfristigen Engagements von Warner Bros. zum Live-Service von Suicide Squad. Warner Bros. hat Rocksteadys nächstes Projekt noch nicht angekündigt. Anfang dieses Monats wurde jedoch Batman: Arkham Shadow enthüllt, ein VR-Spiel, das von Camouflaj, dem Schöpfer des Iron Man VR-Spiels, entwickelt wurde und später im Jahr 2024 exklusiv auf Meta Quest 3 veröffentlicht werden soll.

Quelle: www.ign.com