Trinity Trigger: Neues JRPG mit Koop-Modus. Entdecke die Welt von Trinitia und finde die Waffen der Götter.

Trinity Trigger – ein neues JRPG mit Koop-Modus

Japanische Rollenspiele sind heutzutage zugänglicher als je zuvor. Allerdings gibt es nur wenige traditionelle Spiele, bei denen mehrere Personen zusammen spielen und die Geschichte gemeinsam durchspielen können. Das Mana-Franchise von Square Enix und die Tales of-Reihe von Bandai Namco sind in der Vergangenheit wahrscheinlich am bekanntesten dafür. Neben einigen anderen einmaligen Titeln zielt Trinity Trigger darauf ab, diese kurze Liste zu ergänzen.

Trinity Trigger ist ein neues JRPG, welches sich durch den Koop-Modus auszeichnet. Es zeigt Potenzial, auch wenn es dem Kampf an Tiefe zu fehlen scheint und die Welt nicht besonders interessant ist. Die Hauptrolle spielt ein junger Mann namens Cyan, der als Krieger des Chaos agiert. Zusammen mit seinen Freunden Elise und Zantis reist er durch die Welt von Trinitia, um die Waffen der Götter zu finden. Diese benötigen sie, um sich auf einen schicksalbestimmenden Kampf mit dem Krieger des Chaos vorzubereiten.

Partner namens Trigger

Jedes Gruppenmitglied hat einen Partner namens Trigger, der mehr oder weniger ein tierähnlicher Begleiter ist, der sich seiner selbst bewusst ist und seine Stimme hat und sich auch in Ihre Waffen verwandelt. Alle Gruppenmitglieder können schließlich Zugang zu jedem Waffentyp erhalten, indem sie Dungeons erkunden, aber sie alle haben ihre eigene Expertise. Cyan brilliert mit dem Schwert, Elise mit dem Bogen und Zantis mit seiner Axt.

Während meiner geführten Demo war ich in einem Schneedorf namens Hoplard, wo die Stadtbewohner versuchten, mit einem Monster in einem nahe gelegenen Wald fertig zu werden. Es gab unterwegs Rätsel und einen Bosskampf. Das größte sofort ersichtliche Problem ist, dass Koop-Spiele beim Start nur lokal verfügbar sein werden.

Echtzeit-Actionkämpfe

Das Gameplay wird in einer isometrischen Ansicht mit Echtzeit-Actionkämpfen präsentiert und ist letztendlich sehr unkompliziert und anfängerfreundlich. Angriffe verbrauchen Ausdauer, aber die Ermüdung hinderte mich nicht daran, meine Waffe auf einen Feind zu schwingen – sie verursachte nur minimalen Schaden, bis ich anhielt und meine Ausdaueranzeige aufladen ließ. Ausdauer wird auch durch Ausweichen verbraucht, also gab es ein kleines Maß an Management, wie ich sie verwenden wollte. Im Kampf haben normale Feinde nur einen Gesundheitsbalken über ihren Köpfen, den sie abbauen müssen, aber Bosse sind auch mit einem Staffelungsbalken ausgestattet, der sie vorübergehend betäubt, während die Gruppe einen umfassenden Angriff entfesseln kann.

Bosse müssen auch Waffenschwächen entdecken, um zusätzlichen Schaden zu verursachen, was mich ermutigte, mit den Waffen zu experimentieren, die ich hatte, um herauszufinden, wie ich den Kampf priorisieren und welchen Charakter ich kontrollieren sollte.

Kein technisch fortschrittenes Spiel

Trinity Trigger ist kein technisch fortgeschrittenes Spiel und ich hatte keine Beschwerden über die Leistung, wenn es auf der Switch angedockt wurde, aber optisch war es rauh anzusehen. Im Allgemeinen versucht die Präsentation nicht, sich bei wichtigen und gut gesprochenen Charaktergesprächen von den atemberaubenden Charakterporträts abzuheben, aber wenn Sie Wert darauf legen, die beste Grafik zu erhalten, oder bereit sind, auf die Bequemlichkeit des Spielens unterwegs zu verzichten, ich würde mir vielleicht die PlayStation 5- oder PC-Versionen ansehen, die stattdessen verfügbar sein werden.

Fazit

Trinity Trigger scheint ein brauchbares JRPG zu sein. Das größte sofort ersichtliche Problem ist, dass Koop-Spiele beim Start nur lokal verfügbar sein werden. Bei so wenigen Spielen des Genres, die diese Art von Erfahrung bieten, fühlt es sich wie eine große verpasste Gelegenheit an, zu wissen, dass Spieler 2023 nicht online zusammentreten können. Ungeachtet dessen können JRPGs einschüchternd sein, und Trinity Trigger sieht aus wie ein großartiges Beispiel einer relativ seltenen Art, mit der Sie Ihre Freunde mitnehmen können.

Quelle: IGN.com