Unity kündigt neuen massiven Entlassungsplan an
Das Unternehmen Unity, das auf die Entwicklung von Software für die Entwicklung von Videospielen spezialisiert ist, hat einen neuen Entlassungsplan bestätigt, der voraussichtlich rund 25 % seiner Gesamtbelegschaft bzw. rund 1.800 Mitarbeiter betreffen wird. Der Schritt folgt auf eine kürzlich Ende letzten Jahres angekündigte Umstrukturierung des Unternehmens. Unity kündigte außerdem seine Vereinbarung mit Weta FX, was zum Verlust weiterer 265 Arbeitsplätze führte.
Restrukturierung und Neuausrichtung auf das Kerngeschäft
Die neue Entlassungswelle bei Unity, die größte in ihrer Geschichte, wurde in einer Meldung bei der US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission bestätigt. Das Unternehmen sagte, die Entlassungen seien notwendig, um sich umzustrukturieren und sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren, mit dem Ziel, langfristig profitables Wachstum zu sichern.
Unity bestätigte, dass diese Entlassungen 25 % der gesamten Belegschaft betreffen würden, und bedankte sich bei den betroffenen Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre Beiträge zum Unternehmen.
Ein turbulentes Jahr 2023
2023 war ein schwieriges Jahr für Unity, geprägt von Kritik seitens der Entwickler nach der Einführung einer umstrittenen neuen Laufzeitgebührenrichtlinie. Diese Richtlinie sah vor, dass Unity für jede Spielinstallation eine Gebühr erheben musste. Nach erheblicher Gegenreaktion kündigte Unity erhebliche Änderungen seiner Pläne an und sein Präsident und CEO John Riccitiello ging kurz darauf in den Ruhestand.
Diese Entlassungswelle bei Unity geht mit einer Reihe von Sozialplänen einher, von denen viele Studios betroffen waren und die zum Verlust von rund 9.500 Arbeitsplätzen führten. Diese massiven Entlassungen stellen zu Beginn des Jahres 2024 einen weiteren Schlag für die Branche dar.
Quelle: www.eurogamer.net





