Vollständiger Test von Ghost of Tsushima auf dem PC: Leistung und Optimierungen

Nach der Erstveröffentlichung auf PS4 vor vier Jahren kommt Sucker Punch’s Ghost of Tsushima von Nixxes Software auf den PC. Nachdem wir etwa eine Woche mit dem Spiel verbracht haben, können wir Ihnen eine viel differenziertere Einschätzung der Konvertierung geben, einige optimierte Optimierungen vorschlagen und Ihnen einige wichtige Vergleiche mit der PS5 anbieten.

Optimierung von Parametern und Qualität von Upscalern

Das Spiel bietet eine Vielzahl an Anpassungsmöglichkeiten, wobei Änderungen in Echtzeit berücksichtigt werden – ein Neustart ist nicht erforderlich. Was Upscaler betrifft, finden wir das wesentliche FSR 3 und DLSS 3, jedoch ohne die neuen räumlichen Verbesserungen von FSR 3.1. Nixxes hat die FSR 3-Frame-Generation auch von der Anforderung befreit, über eine räumliche FSR 2-Hochskalierung zu verfügen, was eine gute Nachricht ist.

In Bezug auf die Fließfähigkeit gibt es einige Probleme im Zusammenhang mit einer Verzögerung bei der Bewegungsaktualisierung im Verhältnis zur Bildschirmaktualisierungsrate, insbesondere bei Verwendung der vertikalen Synchronisierung. Diese Kameraprobleme treten in der PS5-Version nicht auf und wirken sich auf das Gesamterscheinungsbild von Ghost of Tsushima auf dem PC aus. Möglicherweise sind in Zukunft Korrekturen erforderlich.

Vergleich PC vs. PS5

Die offensichtlichsten Unterschiede bestehen in der Bildqualität und der Bildwiederholfrequenz. Zwischensequenzen auf der PS5 sind auf 30 fps festgelegt, während sie auf dem PC in jedem Fall laufen können, was ihre Laufruhe bei 60 fps und höher deutlich erhöht. Allerdings wurden nicht alle Elemente des Spiels aktualisiert, um mit beliebigen Bildraten zu laufen, was dazu führen kann, dass das Spiel manchmal klobig aussieht.

Auch die Bildqualität ist auf dem PC deutlich besser, insbesondere dank modernerer Upscaling-Lösungen im Vergleich zum Schachbrett-Rendering der PS5. Nvidia DLSS bietet eine deutliche Verbesserung, da es die Hälfte der nativen Pixel der Checkerboard-Lösung nutzt.

Visuelle Verbesserungen

Weitere bemerkenswerte Verbesserungen auf dem PC finden sich in der Qualität der Schatten. Schatten auf der Konsole sind in der Nähe der Kamera ziemlich verschwommen, können aber auf dem PC verbessert werden. Wenn es um die Qualität der Reflexionen und Umgebungsokklusion geht, erhalten sie auch auf dem PC ein Upgrade.

Allerdings zeigen einige Aspekte der Texturqualität keine signifikante Verbesserung gegenüber der PS5-Version. Ebenso rechtfertigt der Halbschatteneffekt der Schatten bei der sehr hohen Einstellung nicht immer die Mehrkosten gegenüber der hohen Einstellung. Mithilfe von Techniken wie DRS oder DLSS kann die Leistung gegenüber Ultra-Einstellungen um bis zu 33 % verbessert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dies eine kompetente Portierung des Spiels auf den PC ist, mit deutlichen visuellen Verbesserungen gegenüber der PS5-Version. Es könnten jedoch noch einige Anpassungen vorgenommen werden, insbesondere im Hinblick auf die VRAM-Verwaltung und Probleme mit der PCI-Express-Bandbreite. Insgesamt bietet Ghost of Tsushima auf dem PC ein qualitativ hochwertiges Erlebnis mit einem sehr interessanten Leistungspotenzial für Spieler.

Quelle: www.eurogamer.net