Laufende Klage gegen Niantic
Der Pokémon-Go-Entwickler Niantic sieht sich derzeit mit einer Sammelklage zweier ehemaliger Mitarbeiter konfrontiert. Sie warfen dem Unternehmen systematische Geschlechterdiskriminierung und eine „Boys-Club“-Kultur vor, die weibliche Mitarbeiter benachteilige. Trotz des Versuchs von Niantic, die Klage einem Schiedsverfahren zu unterziehen, lehnte das Gericht diesen Antrag letztendlich ab und erlaubte den Klägern, ihre Klage fortzusetzen.
Hintergrund und Hintergrund
Die Beschwerdeführerin zu 1) stellte fest, dass sie trotz ihres höheren hierarchischen Status deutlich weniger verdiente als ihre männlichen Kollegen. Nachdem ihr mit „Leistungsbeurteilungen“ gedroht worden war, nachdem sie das Problem intern zur Sprache gebracht hatte, reichte sie ihre Klage im Juli 2023 ein. Einen Monat später wurde der Klage ein zweiter Kläger hinzugefügt, der Niantic ebenfalls vorwarf, eine Kultur des „Boys Club“ aufrechtzuerhalten.
Niantic versuchte später, die Klage unter Berufung auf die Schiedsvereinbarung abzuweisen, doch die Kläger stützten sich auf das Schiedsgerichtsrecht, um die Klage durchzusetzen, und machten sexuelle Belästigung als Gründe geltend. Zu den Vorwürfen gegen Niantic zählen Verstöße gegen den Equal Pay Act und den Fair Employment and Housing Act.
Neueste Nachrichten: Prozess geht weiter
Das Gericht wandte den Ending Forced Arbitration Act an und bestätigte, dass die Schlichtungsvereinbarung von Niantic keine Vorwürfe wegen sexueller Belästigung oder Geschlechterdiskriminierung abdeckte. Die Kläger können daher ihr Verfahren fortsetzen. Anwalt Genie Harrison sagte: „Vorbei sind die Zeiten, in denen Arbeitgeber Geschlechterdiskriminierung, Belästigung und Verstöße gegen die Lohngleichheit hinter individuellen Schlichtungsverfahren verbergen konnten. Wir freuen uns darauf, diesen Fall im Namen der Frauen von Niantic vor Gericht zu verfolgen. »
Quelle: www.bing.com



