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Ein ehemaliger Mitarbeiter hat eine Klage gegen Niantic, den Erfinder von Pokémon Go, eingereicht und ihm systemischen Sexismus im Unternehmen vorgeworfen.
Wie The Verge berichtet, bezeichnet die Klage das Studio als „Jungenclub“ und beschreibt Vorurteile in Bezug auf Geschlecht und Rasse gegenüber farbigen Frauen.
In der Beschwerde heißt es unter anderem, dass die Mitarbeiterin schlechter bezahlt wurde als ein männlicher Kollege, obwohl sie eine höhere Position und mehr Verantwortung innehatte.
Nach einem im Januar in Kraft getretenen Gesetz müssen kalifornische Unternehmen mit mehr als 15 Mitarbeitern in Stellenanzeigen Gehaltsspannen für Positionen angeben. Die Mitarbeiterin erfuhr, dass sie weniger als 10.000 US-Dollar des Mindestlohns für ihre aktuelle Position erhielt.
Als sie ihre Anliegen dem Diversity Equity and Inclusion Director und Principal People Partner von Niantic vorlegte, reagierte das obere Management angeblich feindselig auf ihre sexistischen Behauptungen.
In der Beschwerde heißt es auch, dass Führungskräfte der Mitarbeiterin mitgeteilt hätten, dass ihr Gehalt unter der Gehaltsspanne liege, weil sie mit Kollegen über Probleme am Arbeitsplatz gesprochen habe.
Wolfpack, die Mitarbeiter-Ressourcengruppe des Unternehmens für Frauen, enthüllte in einer aktuellen Umfrage, dass „viele weibliche Mitarbeiter Niantic als eine sexistische Arbeitskultur betrachteten, die weibliche Mitarbeiter benachteiligt“.
Kurz darauf wurde der Gruppe angeblich mitgeteilt, dass sie ohne Zustimmung der Geschäftsleitung keine Mitarbeiterbefragungen durchführen dürfe.
Auch der ehemalige Mitarbeiter, der die Klage eingereicht hatte, war von der Schließung seines Büros in Los Angeles durch Niantic betroffen.
GamesIndustry.biz hatte Niantic um einen Kommentar gebeten.
Quelle : http://www.bing.com/news/apiclick.aspx?ref=FexRss&aid=&tid=64ad798996364ffab9cabbb4587f74fe&url=https%3A%2F%2Fwww.gamesindustry.biz%2Flawsuit-accuses-pokemon-go-maker-of-allegedly-being-a-boys-club&c=10543259338130264669&mkt=fr-fr




