Niantic wurde vom Gericht in Los Angeles daran gehindert, die Klage in ein Schiedsverfahren umzuwandeln

Skandal bei Niantic: Der Prozess wegen sexueller Diskriminierung geht trotz Schlichtungsversuch weiter

Der Pokémon-Go-Entwickler Niantic sieht sich derzeit mit einer Klage wegen Geschlechterdiskriminierung konfrontiert, die von zwei ehemaligen Mitarbeiterinnen eingereicht wurde. In der Beschwerde wurde dem Unternehmen eine systematische geschlechtsspezifische Voreingenommenheit vorgeworfen, die weibliche Mitarbeiter benachteilige. Niantic beantragte kürzlich beim Los Angeles County Superior Court, die Klage einem Schiedsverfahren zu unterziehen, doch dieser Antrag wurde einfach abgelehnt, sodass die Kläger das Unternehmen verklagen konnten.

Hintergrund und Hintergrund

Die erste Frau, die Beschwerde einreichte, arbeitete seit Februar 2020 bei Niantic, bevor sie Anfang des Jahres entlassen wurde. Während ihrer Amtszeit stellte sie fest, dass sie trotz ihres höheren Ranges deutlich weniger verdiente als ihre männlichen Kollegen. Als sie dieses Problem intern ansprach, drohte ihr das Unternehmen mit Leistungsbeurteilungen. Die Klage wurde im September 2023 geändert, als ein zweiter Kläger hinzugefügt wurde, der Niantic vorwarf, eine „Boys-Club“-Kultur zu pflegen.

Letzten Monat reichte Niantic einen Antrag ein, die Klage abzuweisen und sie einem Schiedsverfahren zu unterziehen, mit der Begründung, dass sie durch die Arbeitsbedingungen der ehemaligen Mitarbeiter gestützt werde. Die Kläger konterten mit der Berufung auf das Federal Arbitration Act, um die Klage wegen sexueller Belästigung aufrechtzuerhalten. In der Beschwerde wird Niantic vorgeworfen, gegen den California Equal Pay Act und den Fair Employment and Housing Act verstoßen zu haben, indem das Unternehmen ein feindseliges Arbeitsumfeld geschaffen hat, das zu diskriminierenden Praktiken und Belästigungen geführt hat.

Aktuelle Information: Der Prozess geht weiter

Das Los Angeles County Superior Court setzte den „Ending Forced Arbitration Act“ durch, den Präsident Biden im März 2022 nach dem Aufstieg der #MeToo-Bewegung unterzeichnet hatte. Darüber hinaus deckte die Schlichtungsvereinbarung von Niantic offenbar keine Vorwürfe sexueller Belästigung oder sexueller Voreingenommenheit ab. Die Kläger können daher ihr Verfahren fortsetzen. Anwalt Genie Harrison sagte: „Vorbei sind die Zeiten, in denen Arbeitgeber Geschlechterdiskriminierung, Belästigung und Verstöße gegen die gleiche Entlohnung hinter erzwungenen Einzelschlichtungsverfahren verbergen konnten. Wir freuen uns darauf, diesen Fall im Namen der Frauen von Niantic vor Gericht zu verfolgen. »

Quelle: www.bing.com