Unzufriedenheit bei Pokémon Go Spielern: Niantic ändert stillschweigend Spielregeln
Im Laufe des Monats haben Pokémon Go Spieler bemerkt, dass Niantic Veränderungen am Spiel vorgenommen hat, von denen die meisten ohne Ankündigung waren. Die Fangrate in Elite-Raids wurde von sechs Prozent auf zwei Prozent gesenkt und die Entfernung, die Spieler zurücklegen können, um an Raids teilzunehmen, wurde von 300 m auf 250 m reduziert. Jetzt haben sie von einer weiteren Veränderung erfahren: Der Bonus-Spawn-Radius für das Abschließen bestimmter Raids an Community Days scheint von 300 m auf 200 m gesenkt worden zu sein.
Mehrere Spieler haben die Veränderung am Wochenende bis zum 16. April bestätigt. Das bedeutet, dass Spieler, die Raids für den Bonus absolvieren, innerhalb von 200 m bleiben müssen, um den Bonus zu erhalten. Andernfalls müssen sie entsprechend planen oder riskieren, den Bonus zu verlieren, bevor der 30-Minuten-Timer abläuft. Einige Spieler glauben, dass dies nicht beabsichtigt ist, während andere davon überzeugt sind.
Die unangekündigten Änderungen haben zu Frustrationen innerhalb der Community geführt, insbesondere da es das dritte Mal in Folge ist, dass Niantic solche Änderungen stillschweigend vorgenommen hat. Diese Änderungen tragen nicht dazu bei, das Vertrauen in Niantic wiederherzustellen. Der Ruf von Niantic hat in letzter Zeit gelitten, besonders nach den umstrittenen Änderungen am Remote Raid Pass. Obwohl diese Änderungen angekündigt wurden, waren sie so kontrovers, dass sie zu einem ausgewachsenen Streik führten. Laut Daten von SensorTower hat sich die Anzahl der Spieler im Vergleich zu Januar halbiert. Dies deutet darauf hin, dass diese und andere Änderungen ihren Tribut fordern.
Einige Spieler vermuten, dass Niantic Änderungen ohne Ankündigung vornehmen könnte, um Gegenreaktionen bei jeder kleinen Änderung zu vermeiden. Aber es hilft sicherlich nicht ihrem schwindenden Ruf in den Augen der Community.
Quelle: Dot Esports.





