Das Unternehmen, das Pokémon Go entwickelt, Niantic, hofft, dass neue Funktionen die Spieler wieder in das Spiel zurückführen können. Seit Jahrzehnten sind Pokémon-Fans auf der Mission, sie alle zu fangen. Seit ihrer Veröffentlichung auf dem Game Boy von Nintendo im Jahr 1996 haben diese entzückenden Kreaturen Leidenschaften entfacht und einen weltweiten Hype namens „Pokémania“ ausgelöst. Im Jahr 2016 schien es, als würden alle wieder virtuelle Monster jagen, als das Pokémon-Go-Fieber den Planeten zu übernehmen schien. Das erfolgreiche Handyspiel nutzte Augmented Reality, um die Spieler von ihren Sofas auf die Straße zu entführen, und sein Debüt wurde aufgrund der extremen Nachfrage durch technische Probleme beeinträchtigt. Niantic sagt, dass Millionen von Menschen es immer noch täglich spielen, aber das Spiel kämpft darum, seinen anfänglichen Erfolg wiederzugewinnen. Die Nutzerzahlen sind seit dem ersten Höhepunkt zurückgegangen und langjährige Fans sind mit den jüngsten Änderungen unzufrieden.
Ein Schöpfer, der optimistisch in die Zukunft blickt
Allerdings sagt Spieleentwickler John Hanke, dass Pokémon Go „sehr gut“ laufe. Als BBC Newsbeat ihn auf einer Pokémon-Jagd in einem Park im Zentrum von London begleitet, sagt er, er sei optimistisch, was die Zukunft von Spielen wie Pokémon Go angeht. John Hanke hat mit seinen anderen Erfindungen, insbesondere Google Maps, bereits Software-Erfolge erzielt. Tatsächlich nutzt Pokémon Go Technologien von Google Maps und Niantics erstem Spiel, Ingress, einem Multiplayer-Spiel vom Typ „Capture the Flags“, bei dem Teams um die Kontrolle von Territorien wetteiferten. John sagt, seine Inspiration für Google Maps sei der Einsatz neuer Technologien gewesen, um Menschen dabei zu helfen, nützliche Informationen zu finden, und er ist immer begeistert von der Verwendung neuer Geräte wie Datenbrillen, Headsets und vernetzten Uhren. Er bevorzugt jedoch Geräte, die Benutzer nicht von anderen isolieren.
Zukünftige Mixed-Reality-Geräte
John Hanke sagt, er sei besonders an Mixed-Reality-Geräten interessiert, etwa an den neuen Headsets des Instagram-Inhabers Meta und Apples Vision Pro, das nächstes Jahr auf den Markt kommt. Er prognostiziert, dass 2024 ein Jahr des Durchbruchs für Augmented Reality sein wird, insbesondere in Kombination mit künstlicher Intelligenz. Niantic plant, diese Kombination in Pokémon Go einzusetzen, um die Interaktion zwischen den realen und virtuellen Elementen des Spiels zu vertiefen. Das Unternehmen hofft, im nächsten Jahr eine KI-gestützte Funktion auf den Markt zu bringen, die es den Pokémon-Kreaturen ermöglicht, „sich in die Umgebung einzufügen und realistisch auf Umgebungselemente zu reagieren“. . Dies deutet auf eine vielversprechende Zukunft der Augmented-Reality-Technologie hin, auch wenn sie sich als nicht so einfach herausstellt, wie es scheint.
Die Hoffnung von Pokémon Go
In diesem Sommer reduzierte Niantic seine Belegschaft um ein Viertel, entließ 230 Mitarbeiter und schloss sein Büro in Los Angeles. Das Unternehmen hofft, dass es mit den neuen Funktionen und Spielmodi von Pokémon Go gelingt, neue Spieler anzulocken und alte Spieler zur Rückkehr zu bewegen. Das neueste Update mit dem Namen „Party Play“ legt den Schwerpunkt auf die Benutzerfreundlichkeit, etwas, bei dem Pokémon Go sich schon immer hervorgetan hat, wenn es darum geht, Spieler zusammenzubringen. Trainer können sich mit drei Freunden zusammenschließen und ihnen auf dem Bildschirm zusehen, wie sie gemeinsam Missionen abschließen. Dies spiegelt die lebendige Community-Szene wider, die sich rund um das Spiel entwickelt hat, mit regelmäßigen Veranstaltungen, bei denen Fans zu gemeinsamen Spaziergängen durch ihre Nachbarschaft zusammenkommen. Bei einigen Spielern hat dies sogar zu romantischen Begegnungen geführt.
Zum Beispiel Hilma und Albin, ein schwedisches Paar, das sich über Pokémon Go kennengelernt hat. Sie sagen, das Spiel habe ihnen auch geholfen, Freunde zu finden und ihre neue Stadt zu erkunden. Pokémon Go mit tragbarer Technologie realistischer zu gestalten, klingt für sie interessant, aber sie sind der Meinung, dass aktuelle Headsets ausgefeilter sein sollten. John Hanke hat auf seinen Reisen rund um die Welt andere Pokémon-Go-Spielpaare kennengelernt und freut sich, dass das Spiel Menschen zusammenbringt.
Quelle: www.bing.com


