Professioneller Pokemon Go-Spieler wegen schlechter Einsendungen von PokeStops gesperrt.

Der Pokemon Go-Spieler Paweł „YMegaSnorlax“ Szczur wurde vom Spiel ausgeschlossen, weil er angeblich falsche oder unangemessene Bilder für bestehende Wayspots eingereicht hat. Dieses Verbot hindert ihn daran, nächsten Monat an den bevorstehenden Regionalmeisterschaften in Lille teilzunehmen. Viele Spieler haben sich über ähnliche Sperren beschwert, deren berechtigte Eingaben zu Strafen führten. Das Problem eskalierte, nachdem ein Bot-Angriff in den Niederlanden zur Akzeptanz von PokeStops minderer Qualität führte. Wayfarer, das POI-Aktualisierungssystem von Niantic, geht seitdem hart gegen irrelevante Einsendungen vor, von denen manchmal auch unschuldige Spieler betroffen waren.

Auf Bedenken reagieren

Niantic reagierte auf die im Wayfarer-Forum geäußerten Bedenken mit der Klarstellung, dass Strafen nur nach ordnungsgemäßer Untersuchung von Richtlinienverstößen verhängt werden, wie etwa gefälschten Eingaben oder der Beeinflussung von Rezensenten. Es wurde betont, dass automatische Ablehnungen durch das System oder Nominierungen, die in den Graubereich fallen, nicht zwangsläufig zu Sperren führen. Ziel ist es, die Qualität der Einreichungen aufrechtzuerhalten und einen Missbrauch des Systems zu verhindern. Allerdings können Social-Media-Beiträge nicht immer ein vollständiges Bild vermitteln und können irreführend sein. Daher werden die Untersuchungen, die zu Aussetzungsentscheidungen führen, von Menschen durchgeführt.

Fehlinformationen und Mangel an Beweisen

Die Spieler haben unterschiedliche Meinungen zum Verbot von „GreenBeeV“ geäußert, da Beweise für das Verbot nicht öffentlich geteilt wurden. Es scheint, dass es zusätzliche Informationen gibt, die einige Personen zu der Annahme veranlassen, dass das Verbot gerechtfertigt war. Ohne Zugriff auf diese Informationen bleibt die Aussage jedoch ergebnislos. Auch Szczurs Fall ist von Unklarheiten geprägt. Er vermutet, dass das Verbot eine Folge der Aktualisierung von Fotos auf entfernten PokeStops sein könnte, was auf böswillige Absichten von jemandem in seiner Stadt schließen lässt. Der genaue Grund für seine Suspendierung bleibt unbekannt, da Sperren für Einsendungen genehmigt werden können, die bis zu einem Jahr alt sind.

Der Zweck von Verboten

Während viele Spieler von Sperren aufgrund schlechter Wayfarer-Einsendungen in Pokemon Go enttäuscht sind, ist es wichtig, Abschreckungsmittel für böswillige Spieler zu haben. Wayfarer ist kein Spiel an sich, sondern ein System zur Aktualisierung von Points of Interest. Die Einreichung von Wayspots zielt darauf ab, dass diese als PokeStops oder deren Äquivalente in anderen Niantic-Spielen erscheinen. Das Sperren des zugehörigen Pokemon Go-Kontos hält Spieler davon ab, das System zum persönlichen Vorteil zu manipulieren, beispielsweise indem sie PokeStops in Richtung ihrer Häuser bewegen. Es bestehen jedoch weiterhin Meinungsverschiedenheiten darüber, ob Aussetzungen gerechtfertigt sind oder nicht.

Der Ruf nach verbesserter Kommunikation

Szczur hat Berufung eingelegt und plant trotz seines gesperrten Status weiterhin, als Zuschauer am Turnier in Frankreich teilzunehmen. Es ist eine verbesserte Kommunikation zwischen Entwicklern und Spielern erforderlich, um Missverständnissen entgegenzuwirken und mehr Klarheit über Verbote zu schaffen, ohne die Sicherheit des Systems zu gefährden. Es reicht nicht aus, sich auf ein einzelnes aktives Forumsmitglied und freiwillige Botschafter zu verlassen. Durch eine bessere Kommunikation können Kontroversen in den sozialen Medien vermieden werden, und die Spieler werden mehr Vertrauen in Wayfarer haben und sie dazu ermutigen, ihre eigenen Beiträge einzureichen.

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Quelle: www.thegamer.com