Die Zahl der Abonnements für World of Warcraft wird in Argentinien bald um fast 3.000 % steigen, und mit der Inflation wird es nur noch schlimmer werden

World of Warcraft: ein plötzlicher Preisanstieg

Argentinische World of Warcraft-Spieler erlebten die unangenehme Überraschung, eine E-Mail von Blizzard zu erhalten, in der zwei Preiserhöhungen für ihre World of Warcraft-Abonnements angekündigt wurden, wodurch das Spiel unerschwinglich wurde.

Bereits im vergangenen November hatte die explosionsartige Preiserhöhung von Steam in Argentinien und der Türkei für Schlagzeilen gesorgt. Aber dieses Mal ist es ein Anstieg der World of Warcraft-Preise, der die Menschen zur Reaktion bringt. Im vergangenen Januar erfuhren Spieler von World of Warcraft, dass das monatliche Abonnement von 650 auf 12.000 argentinische Pesos (ARS) steigen würde. Und das ist noch nicht alles, Blizzard hat sich außerdem entschieden, argentinischen Spielern von nun an Gebühren in US-Dollar zu berechnen. Doch welche Konsequenzen haben diese Entscheidungen für die argentinische World of Warcraft-Gaming-Community?

Ein kolossaler Preisanstieg

Jetzt müssen argentinische Spieler etwa 19.936 ARS pro Monat bezahlen, um ein Spiel, das sie bereits besitzen, weiterzuspielen. Das ist eine Steigerung von 2.967 %, wodurch sich die monatliche Rate von weniger als 1 US-Dollar auf etwa 24 US-Dollar erhöht. Aber bei Argentiniens Mindestlohn von rund 118.000 ARS entsprechen die 24 US-Dollar 140 US-Dollar. Diese Preise überschreiten hinsichtlich der Kaufkraft enorme Grenzen.

Angesichts dieser Steigerungen überdenken einige argentinische Spieler ihren Wunsch, weiterhin World of Warcraft zu spielen. Einige äußerten ihre Wut, andere suchten nach alternativen Lösungen für das Problem. Aber besteht die Gefahr, dass Blizzards Entscheidung neue Probleme schafft?

Reaktionen aus der Gaming-Community

Argentinische Spieler stehen vor einer schwierigen Wahl: reich sein, genug Gold farmen, um einen WoW-Token zu kaufen, genug Gold kaufen, um einen WoW-Token zu bekommen, oder massenhaft auf private Server migrieren.

Einige Spieler sind verärgert und haben das Gefühl, dass Blizzard eine voreilige Entscheidung getroffen hat, andere verstehen jedoch den Standpunkt des Unternehmens. Auf jeden Fall könnte sich diese Situation in Zukunft weiterentwickeln und komplizierter werden.

Denn wenn sich die Situation in Argentinien verschlimmert, werden die Kosten für das WoW-Abonnement nur steigen. Angesichts der erheblichen Inflation scheint die Zukunft der World of Warcraft-Abonnements in Argentinien ungewiss.

Quelle: www.pcgamer.com