Ehemaliger World of Warcraft-Entwickler enthüllt erste Anti-Bot-Maßnahmen

Der Krieg zwischen Bots und Entwicklern tobt seit den Anfängen von MMORPGs, da Bots weiterhin einen „Sweatshop“ von Charakteren erschaffen, um Gold, Ressourcen und manchmal sogar Quests zu ernten, während Entwickler versuchen, sie zu stoppen.

Die alte Blockierungsmethode

Früher reichte es aus, den Bots den Weg mit einem Gegenstand zu versperren, da Bots oft denselben Weg von einem Punkt zum anderen folgten. Im Fall von World of Warcraft geschah dies mit einem Stein, wie einer der ehemaligen Entwickler des Spiels, Jason „Thor“ Hall, verriet. Die Entwickler würden sich dann zu dem betreffenden Felsen teleportieren und die in der „Falle“ gefangenen Charaktere manuell verbannen.

Die Entwicklung von Bot-Programmen

Im Laufe der Jahre haben sich Bot-Programme weiterentwickelt, um diese Hindernisse zu umgehen, um ihr Ziel zu erreichen, was Entwickler dazu zwingt, neue Wege zu finden, sie zu beseitigen. Square Enix verwendet beispielsweise immer noch Anti-Bot-Maßnahmen, die Bot-Pfade stören, indem sie bei jedem Update ständig den Standort von Ressourcen und Sammelpunkten ändern.

Andere Studios haben auf Anti-Cheat-Programme und andere fest programmierte Maßnahmen zurückgegriffen, um Bots entgegenzuwirken und jedem, der vom System erfasst wird, automatisch dauerhafte Sperren zu erteilen. Leider können Bot-Entwickler bei der Umgehung dieser Maßnahmen sehr kreativ sein, was zu einem scheinbar endlosen Katz-und-Maus-Spiel führt, das wahrscheinlich noch weit in der Zukunft andauern wird.

Quelle: mmos.com