Nach der Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft Corp im Jahr 2021 gab Holly Longdale, Executive Producer und Vizepräsidentin von World of Warcraft, Einblicke in die Umgebung nach der Übernahme. In einem Interview mit Video Games Chronicle verriet sie, dass Microsoft Blizzard weitgehend seine Autonomie gewahrt lässt: „Niemand verlangt von uns, etwas zu tun.“
Blizzard behält seine Autonomie
Holly Longdale betonte: „World of Warcraft läuft sehr gut und sie sind sehr stolz auf das, was es erreicht hat, also ist es fast so, als würde man es so lassen und es weiterhin großartig machen.“ Sie fügte hinzu, dass Microsoft Blizzard äußerst unterstützt habe und sagte: „Lasst Blizzard Blizzard sein.“ Sie betonte auch die Vorteile einer Mitgliedschaft in der Microsoft-Familie und erwähnte Möglichkeiten zur Kommunikation und zum Informationsaustausch mit anderen Microsoft-eigenen Studios. Sie erwähnte Interaktionen mit den Teams von Mojang und Elder Scrolls Online und deutete an, dass sie voneinander lernen könnten.
Herausforderungen trotz allem
Trotz der positiven Aussichten von Longdale verlief die Übernahme nicht ohne Herausforderungen. In der Gaming-Abteilung von Microsoft, zu der auch Activision Blizzard gehört, kam es im Januar zu erheblichen Entlassungen, die 1.900 Mitarbeiter betrafen und zur Annullierung von Projekten wie Odyssey führten. Blizzard hat kürzlich die bevorstehende Erweiterung für World of Warcraft mit dem Titel „World of Warcraft: The War Within“ angekündigt. Obwohl es möglicherweise nicht so wirkungsvoll ist wie frühere Erweiterungen wie Dragonflight, bleibt die Vorfreude auf sein Potenzial hoch.
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