Probleme mit dem WoW Trading Store

Der Handelsposten von World of Warcraft, der ursprünglich dazu gedacht war, den Spielern durch das Spielen Kosmetika zu verdienen, fühlt sich allmählich wie ein weiterer Cash-Shop an. Blizzard hat die Spieler auf subtile Weise dazu gedrängt, Gegenstände im Cash Shop zu kaufen, anstatt den Handelsposten zu nutzen, was bei den Spielern Bedenken hervorruft. Die tatsächlichen Preise der Gegenstände im Handelsposten sind erheblich gestiegen, was die Spieler dazu zwingt, entweder ihre verdiente Währung zu sparen, Gegenstände im Cash Shop zu kaufen oder Pakete mit Währung zu kaufen, was sie letztendlich dazu drängt, echtes Geld im Cash Shop auszugeben.

Die Entwicklung des Handelspostens von World of Warcraft

Anfang des Jahres überraschte Blizzard alle, als es die Einführung des Handelspostens in World of Warcraft ankündigte. Diese Funktion bietet Spielern die Möglichkeit, durch das Gameplay monatlich Kosmetika zu verdienen. Es wurde als vielversprechende Ergänzung zum Spiel angesehen, die neue und immer aktuelle Inhalte bietet. Im Laufe der Zeit zeigten sich am Handelsposten jedoch Anzeichen einer Veränderung.

Blizzard hat Spieler stillschweigend zum Cash Shop statt zum Handelsposten umgeleitet. Was einst eine fantastische Ergänzung zum Spiel war, scheint nun an Reiz zu verlieren. Die jüngsten Artikelpreise im Handelsposten haben diese Tatsache weiter untermauert.

Der Handelsposten und die Cash-Shop-Verbindung

Anfänglich ermöglichte der Handelsposten den Spielern, jeden Monat 1.000 Trader’s Tender zu verdienen, die sie für Kosmetika ausgeben konnten. Obwohl die Spieler nicht alle Gegenstände erhalten konnten, wurde erwartet, dass sie wieder einsteigen würden, und die Spieler könnten einen Gegenstand einfrieren, um ihn auf den nächsten Monat zu übertragen. Allerdings bemerkten die Spieler bereits in den ersten Monaten Anzeichen einer Verbindung zwischen dem Handelsposten und dem Cash Shop.

Bestimmte Cash-Shop-Kosmetikartikel wurden mit dem Hinweis versehen, dass sie nach einem bestimmten Datum im Handelsposten verfügbar sein würden. Dies gab den Spielern zwei Möglichkeiten: entweder den Gegenstand jetzt zu kaufen, um in Zukunft mehr Angebot zu haben, oder auf seine Verfügbarkeit im Handelsposten zu warten. Einige Spieler sahen darin zu Recht einen Hinweis auf das, was noch kommen würde.

Vor kurzem hat Blizzard Trader’s Tender mit anderen Cash Shop-Kosmetikartikeln gebündelt. Obwohl Tender selbst nicht als separate Mikrotransaktion verkauft wird, ist es in diesen Paketen enthalten, was es im Wesentlichen zu einer getarnten Mikrotransaktion macht. Dadurch wird der Handelsposten für Blizzard zu einer weiteren Möglichkeit, Spielern Gebühren zu zahlen, was im Widerspruch zu seinem ursprünglichen Zweck steht.

Steigende Artikelpreise und der Vorstoß zum Cash Shop

Eine weitere besorgniserregende Änderung ist der deutliche Anstieg der Artikelpreise im Handelsposten seit seiner Einführung. Die begehrtesten Artikel kosten jetzt jeweils etwa 400–500 Tender. Da Spieler nur 1.000 Tender pro Monat verdienen können, sind sie in der Lage, ihre Währung zu sparen, zukünftige Handelsposten-Gegenstände im Cash-Shop zu kaufen oder Pakete zu kaufen, die Tender bieten. Letztendlich drängt dies die Spieler zum Cash-Shop, was auf lange Sicht möglicherweise die Attraktivität des Features verringert.

Die Zukunft des Handelspostens

Auch wenn der Handelsposten nach wie vor eine wertvolle Ergänzung zu World of Warcraft darstellt, geben die jüngsten Entwicklungen Anlass zur Sorge. Was ursprünglich als Mittel für Spieler gedacht war, durch Gameplay Kosmetika zu verdienen, entwickelt sich langsam zu einem weiteren Cash-Shop. Auch wenn es für Blizzard sinnvoll sein mag, diese Funktion zu monetarisieren, ist es entmutigend zu sehen, dass sie ihren ursprünglichen Zweck verliert.

World of Warcraft ist derzeit auf dem PC verfügbar.

Abschluss

Der World of Warcraft-Handelsposten, der den Spielern die Möglichkeit bieten soll, durch das Spielen Kosmetika zu verdienen, ähnelt allmählich einem typischen Cash-Shop-Erlebnis. Blizzards Taktik, Spieler auf subtile Weise zum Cash-Shop statt zum Handelsposten zu drängen, hat in der Spielergemeinschaft Alarm ausgelöst. Da die Artikelpreise im Handelsposten explodieren, stehen die Spieler vor der Wahl, ihre verdiente Währung zu sparen, Cash-Shop-Artikel zu kaufen oder Pakete mit Tender zu erwerben, was sie letztendlich dazu bringt, echtes Geld auszugeben. Diese jüngsten Änderungen gefährden die Attraktivität des Features und weichen von seinem ursprünglichen Zweck ab, was Spieler enttäuscht, die von seinem Potenzial begeistert waren.

Quelle: gamerant.com